Allgemein Archive

30. Theologischer Salon

Am 6. Juli wird Prof. Dr. Gesche Linde (Lehrstuhl für Systematische Theologie der Universität Rostock) einen Vortrag zum Thema „Bild und ‚Blasphemie‘. Eine Analyse zum New Yorker Anschlag auf Chris Ofilis Bild „The Holy Virgin Mary“ halten. Der genaue Titel des Beitrags sowie ein kurzer Abstract werden noch bekannt gemacht.

3. Sommerkonzert der Theologischen Fakultät

Am 29. Juni 2016 findet um 18 Uhr das 3. Sommerkonzert der Theologischen Fakultät in der Universitätskirche Rostock statt. In enger Zusammenarbeit zwischen Chor und Posaunenchor ist erneut ein bunt gefärbtes Programm entstanden, dass im Lichte der Vielfalt stehen wird. Es erstreckt sich von Mendelssohn Bartholdys Werk „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ über volksmusikalische Beiträge, bis hin zu mordernen Gospels und Werken aus der Popkultur John Rutters. Wir freuen uns sehr, Ihnen diese Arbeit präsentieren zu können und wünschen uns allen einen gelungenen und festlichen Abend. Auch in diesem Jahr wird mit den freiwilligen Spenden am Ausgang der Förderverein „Theophil e.V.“ unterstützt. Im Anschluss an das Konzert, soll es die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein auf dem Hinterhof des Hauptgebäudes geben, zu dem Sie herzlichst eingeladen sind.

Rückblick 29. Salon

Prof. Dr. Thomas Klie trug am 20. April zum Thema „Kirche von Fall zu Fall – die Wahrnehmung kirchlicher Amtshandlungen“ vor. Hier einige Impressionen vom Salon:

Einladung zum 29. Theologischen Salon

wir freuen uns, wieder unseren “Theologischen Salon” für das angeregte Gespräch von Theologen und Nicht-Theologen öffnen zu können – inzwischen zum 29. Mal. Wir laden Sie im Namen von Theophil e.V. herzlich ein

am Mittwoch, dem 20. April 2016, um 19.30 Uhr
in die Theologische Fakultät, Uni-Hauptgebäude
am Universitätsplatz 1, Raum 204 („Slüter“).

Das Thema des Abends wird sein:
Kirche von Fall zu Fall – die Wahrnehmung kirchlicher Amtshandlungen
(Prof. Dr. Thomas Klie,  Theologische Fakultät)

Die beiden großen Kirchen werden von ihren Gläubigen schwerpunktmäßig zu bestimmten Anlässen aufgesucht. Es sind weniger die sonntäglichen Gottesdienste als die kirchlichen Amtshandlungen (Kasualien: Taufe, Konfirmation/Firmung, Trauung und Bestattung), die mehrheitlich Akzeptanz finden  Kirche wird relevant aus familiärer Veranlassung – hier soll sie ‚von Fall zu Fall‘ das Leben deuten. Was aber bedeutet diese punktuelle Religionspraxis für die Kirche? Welche gesellschaftlichen Entwicklungen spiegeln sich darin? 

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Rückblick auf den 28. Theologischen Salon

Am vergangenen Mittwoch, den 28. Oktober, fand der inzwischen bereits 28. Theologische Salon statt. Zu Gast waren der Theologe Prof. Dr. Eckhart Reinmuth und der Komponist und Musiker Karl Scharnweber. Sie stellen die neu komponierte und textlich arrangierte Version des „Vater Unser“ vor, welche im Rahmen der Veranstaltung „IN AETERNAM“ uraufgeführt wird. Einige Eindrücke vom Vortrag können Sie hier sehen.

Einladung zum 27. Theologischen Salon am 1. Juli 2015

wir möchten wieder unseren “Theologischen Salon” für das angeregte Gespräch von Theologen und Nicht-Theologen öffnen.
Hiermit laden wir Sie im Namen von Theophil e.V. herzlich ein

am Mittwoch, dem 1. Juli 2015, um 19.30 Uhr
in die Theologische Fakultät, Uni-Hauptgebäude
am Universitätsplatz 1, Raum 204 („Slüter“).

Das Thema des Abends wird sein:
Anerkennung der Anderen
Überlegungen zum Gottes- und Menschenbild in Jes 56,1-8
(Prof. Dr. Judith Gärtner,  Theologische Fakultät)

Die Frage nach dem Umgang mit den Anderen, denen, die fremd sind, stellt bis heute eine Herausforderung für unser gesellschaftliches Zusammenleben dar. Insbesondere in Zeiten von sozialen und kulturellen Umbrüchen, in denen das Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit wächst, geraten die Anderen aus dem Blick oder erfahren sogar Ablehnung. Der Text Jes 56,1-8 reagiert auf eine solche Zeit des Umbruchs zwischen den persischen und hellenistischen Großmachts-ansprüchen im syrisch-palästinischen Raum, indem er programmatisch die Anerkennung der Andren zu seinem Thema erhebt. Die damit verbundenen Implikationen im Hinblick auf das Gottes- und das Menschenbild ebenso wie der religionsgeschichtliche Diskurs werden Thema des theologischen Salons am 1. Juli sein.

Einladung zum 26. Theologischen Salon

wir möchten wieder unseren “Theologischen Salon” für das angeregte Gespräch von Theologen und Nicht-Theologen öffnen.
Hiermit laden wir Sie im Namen von Theophil e.V. herzlich ein

am Mittwoch, dem 20. Mai 2015,
um 19.30 Uhr,
in die Theologische Fakultät, Uni-Hauptgebäude
am Universitätsplatz 1, Raum 204 („Slüter“).

Das Thema des Abends wird sein:
Resonanzen zwischen moderner Literatur und religiöser Rede
am Beispiel des Romans „Vor dem Fest« (S. Stanisic)
Referentin: Frau Prof. Dr. Martina Kumlehn

Zwischen Literatur und Religion bestehen vielfältig zu beschreibende Resonanzräume. So werden in fiktionaler und religiöser Rede radikale Grenzerfahrungen des Lebens zur Sprache gebracht und in bestimmte Deutungshorizonte eingestellt. Beide opponieren damit gegen eine Schweigespirale angesichts tiefer existentieller Erfahrungen und versuchen „Unsagbares“ sagbar zu machen. Die Theologie kann die emanzipierte moderne Literatur als Laboratorium der Existenz und als Sprachschule wahrnehmen und sich dabei anregen lassen, über die eigenen Sprachformen nachzudenken. In diesem Sinne wird in dem Vortrag eine religionshermeneutische Spurensuche in einem preisgekrönten Gegenwartsroman unternommen, die nach strukturellen Analogien, nach religiösen Bezügen und Motiven fragt und auf die Irritationen und Brechungen achtet, die das theologische Nachdenken herausfordern.

Einladung zum 25. Theologischen Salon

wir möchten wieder unseren “Theologischen Salon” für das angeregte Gespräch von Theologen und Nicht-Theologen öffnen. Hiermit laden wir Sie im Namen von Theophil e.V. herzlich ein

am Mittwoch, dem 14. Januar 2015,

um 19.30 Uhr

in die Theologische Fakultät, Uni-Hauptgebäude

am Universitätsplatz 1, Raum 204 („Slüter“) ein.

Das Thema des Abends wird sein:

 „Ich [JHWH] werde bestrafen …!“ –

Der Einfluss von Übersetzungen auf das alttestamentliche Gottesbild.

Vortragsgespräch mit Dipl. Theol. Katrin Zehetgruber / Rostock
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Altes Testament an der Theologischen Fakultät

Das Alte Testament wurde mehrheitlich auf Hebräisch verfasst. Es kennt wohl das Konzept, nicht aber ein Wort für „Strafe“. Dennoch ist die Rede vom „strafenden Gott“ des Alten Testaments noch immer weit verbreitet – auch in Bibelübersetzungen. Welche Rolle Übersetzungen bei der Prägung dieses Gottesbildes spielen und wie genaue Textanalysen alternative Übersetzungsmöglichkeiten eröffnen wird im Zentrum des Vortrags stehen und exemplarisch nachgezeichnet werden.