Satzung

Satzung des Vereins ‚Theophil. Förderverein der Theologischen Fakultät Rostock e.V.‘

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen ‚Theophil. Förderverein der Theologischen Fakultät e.V.‘.
(2) Er hat seinen Sitz in Rostock und ist in das Vereinsregister eingetragen.
(3) Sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck

(1) Der Verein verfolgt das Ziel, die Arbeit der Theologischen Fakultät in der akademischen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit zu unterstützen.
(2) Er trägt dazu bei, wissenschaftliche und kulturelle Vorhaben der Fakultät bekannt zu machen und finanziell zu fördern.
(3) Er unterstützt die Akademikerarbeit und die Hochschulgottesdienste der Fakultät.
(4) Er trägt zur Förderung der kirchenmusikalischen und kulturellen Bedeutung der Rostocker Universitätskirche bei.
(5) Er unterstützt den Kontakt der Fakultät zu ihren Alumni (Alumnitreffen, Weiterbildungsangebote). Er kann einen Alumnipreis, der für hervorragende Studienleistungen bestimmt sein soll, ausloben.
(6) Er lädt zu Gastvorlesungen der Theologischen Fakultät und anderen geeigneten Anlä ssen ein und unterrichtet über das akademische Leben und die Arbeit der Theologischen Fakultät.
(7) Der Verein erhebt zur Erfüllung dieser Ziele und Aufgaben Mitgliederbeiträge und wirbt Spenden und Drittmittel ein.

§ 3 Gemeinnützigkeit, Vermögen und Vermögensbindung

(1) Der Verein verfolgt seine ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und wissenschaftlichen Zielstellungen im Sinne steuerbegünstigter Zwecke der jeweils geltenden Abgabenordnung im Sinne des dritten Abschnitts der Abgabenordnung („steuerbegünstigte Zwecke“, §§ 51ff. AO). Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Das Vermögen des Vereins darf nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die organschaftlich tätigen Vertreter der Vereinsmitglieder (Vorstand) erhalten für ihre Tätigkeit keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln.
(3) Es darf kein Mitglied des Vereins und keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Zuwendungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4) Das gesamte Vermögen des Vereins dient der Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke. Alle Zuwendungen an den Verein sind dem Vereinsvermögen zuzuführen.
(5) Die Verwaltung des Vermögens des Vereins erfolgt nach den Grundsätzen, die für die Verwaltung öffentlicher Gelder maßgebend sind. Es wird daher über die Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß Buch geführt und über jedes Geschäftsjahr Rechnung abgelegt.
(6) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen nach Abzug aller Verbindlichkeiten an die Evange lisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs als dem unmittelbaren Praxispartner der Arbeit des Vereins. Sie muss die Mittel unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und der Satzung des Vereins entsprechende wissenschaftliche und kirchliche Zwecke verwenden. Das gleiche gilt, wenn die Erfüllung des Zwecks des Vereins unmöglich wird.

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede natürliche Person werden, die die Aufgaben des Vereins unterstützen möchte. Auch für die Mitgliedschaft juristischer Personen steht der Verein offen.
(2) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er kann unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat jederzeit erklärt werden.
(2) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft die Interessen des Vereins verletzt. Der Beschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied in schriftlicher Form bekannt zu machen. Gegen den Beschluss kann Berufung bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden, die in diesem Fall binnen eines Monats einzuberufen ist. Sie entscheidet über einen Ausschluss abschließend; dafür ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich.

§6 Mitgliedsbeiträge, Finanzierung

(1) Der von den Mitgliedern zu zahlende Beitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgestellt.
(2) Zur Finanzierung der Arbeit des Vereins und zur Erfüllung seiner Zwecke stehen dem Verein neben den Mitgliedsbeiträgen zur Verfügung
a) der Ertrag von Leistungen und des Vermögens
b) Zahlungen öffentlicher und privater Kostenträger/Sponsoren
c) Zuwendungen von öffentlicher, kirchlicher und privater Seite.

§7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand
  • die Mitgliederversammlung

§8 Der Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus vier Mitgliedern. Der Vorstand bestellt aus seiner Mitte die Vorsitzende / den Vorsitzenden, die stellvertretende Vorsitzende / den stellvertretenden Vorsitzenden, die Schatzmeisterin / den Schatzmeister und die Schriftführerin / den Schriftführer. Rechtsverbindliche Erklärungen sind von jeweils zwei Mitgliedern des Vo rstandes abzugeben, von denen eine / einer die Vorsitzende / der Vorsitzende oder ihr / sein Stellvertreterin / Stellvertreter sein muss.
(2) Die Dekanin / Der Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Rostock ist zur Gewährleistung der Verfolgung der Vereinsziele ständiger Gast des Vorstandes.
(3) Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereins. Der Verein wird vo n jeweils zwei Vorstandmitgliedern gerichtlich und außergerichtlich vertreten, von denen einer die Vorsitzende / der Vorsitzende oder ihr / sein Stellvertreterin / Stellvertreter sein muss.

§9 Wahl und Amtsdauer des Vorstands

(1) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.
(2) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes findet bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl statt.

§10 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands

(1) Der Vorstand tritt nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr, zusammen. Es müssen mindestens drei der vier Vorstandsmitglieder zur Beschlussfassung anwesend sein. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden / des Vorsitzenden. Die Vorsitzende / Der Vorsitzende beruft den Vorstand in der Regel mindestens 14 Tage vor dem Sitzungstermin ein.
(2) Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, eine mündliche Beratung zu verlangen.
(3) Über die Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden und der Protokollantin / dem Protokollanten zu unterzeichnen ist.

§11 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch schriftliche Einladung unter Angabe der Tagesordnung. Die Einladung muss mindestens drei Wochen vor der Versammlung erfolgen. Die Tagesordnung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ergänzt und geändert werden.
(2) Der Mitgliederversammlung obliegen u.a. folgende Aufgaben:

  • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
  • Wahl der Mitglieder des Vorstands;
  • Diskussion und Beschlussfassung des schriftlich vorgelegten Jahresberichtes des Vorstands;
  • Diskussion und Beschlussfassung über den Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters;
  • Entlastung des Vorstandes;
  • Wünsche, Anregungen und Aufträge für die satzungsgemäße Vereinsführung gegenüber dem Vorstand;
  • Satzungsänderungen;
  • Auflösung des Vereins.

(3) Zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen lädt der Vorstand nach Bedarf schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mit einer Einladungsfrist von einer Woche ein. Wenn ein Viertel der Mitglieder dies verlangt, ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

§12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1) Beschlüsse der Organe des Vereins werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
(2) Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins erfordern einen Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.
(3) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Schriftführer zu unterschreiben und vom Vorsitzenden gegenzuzeichnen ist.

§ 13 In-Kraft-Treten

Diese Satzung ist durch die konstituierende Sitzung des Vereins am 24.06.2005 beschlossen worden und tritt nach der Eintragung in das Vereinsregister am 13.09.2005 in Kraft.

 

Rostock, 24.06.2005

Sie können die Satzung auch als PDF-Datei herunterladen.

Comments are closed.